Verwurzelt

Das kann man wohl sagen, denn unser Verein wurde bereits 1851 gegründet. Zu einer Zeit, als es sehr vieles noch nicht gab, was heute alltäglich und somit auch selbstverständlich ist. In einer Zeit, als Bedürftige noch keine Hilfe durch staatliche Institutionen erhielten. Sie waren auf private Wohltätigkeit angewiesen. Dem Frauenverein bot sich hier ein weites Feld im Sinne «Frauen für Mitmenschen». Die verfügbaren Mittel wurden eingesetzt in Form von Bargaben, Nahrungsmitteln, Brennholz, Säuglings- und Kinderkleidern, Schuhen sowie für die Bezahlung der in Heimarbeit im Auftrag des Frauenvereins angefertigten Textilien und Strickwaren. Während der beiden Weltkriege wuchs die Not und mit viel Einsatz wurde noch mehr geleistet. Es war die Zeit des «Sockenstrickens» und der Suppenküche. Fast hundert Jahre wirkte der Frauenverein privat und im Stillen. Aber mit Fr. 5.– Jahresbeitrag und 200 – 300 Mitgliedern waren steigende Anforderungen kaum zu erfüllen. Selbsthilfe war angesagt und der Bazar war nur eine kurzfristige Lösung. Das Gesuch an den Gemeinderat um Tuberkulose-Hilfe wurde positiv aufgenommen und damit war der erste Schritt in die Öffentlichkeit getan. Es folgten Ferienbeihilfe, Mütterberatung, Haushalthilfe und Mahlzeitendienst, wovon einige noch zum heutigen Tätigkeitsbereich gehören. Mit dem Wunsch nach mehr Kontakten entstanden die Altersfahrten, die Kontaktgruppen und der Morgentreff.


Engagiert

Ein sicher in jeder Beziehung zutreffendes Wort für das, was geleistet wird. Wir sind konfessionell neutral und parteipolitisch unabhängig. Die Mitgliederbeiträge und Zuwendungen ermöglichen uns, Bedürftige und wohltätige Institutionen zu unterstützen. Der Verein zählt heute 450 Mitglieder, geführt von einem modern eingestellten und aufgeschlossenen Vorstand.

 

Aktiv

Wir koordinieren die verschiedenen Tätigkeiten und setzen uns aktiv ein für die vielschichtigen sozialen Anliegen. Nur dank dem unentgeltlichen Einsatz und Engagement jedes Einzelnen ist es möglich, mit minimalen Unkosten auszukommen.
Probleme unserer Zeit:

  • neue Armut
  • Arbeitslosigkeit
  • alleinerziehende Mütter und Väter
  • Überalterung

Da ist einfühlsame, spontane Hilfe angesagt.
Mit Freude und Engagement packen wir unsere Aufgaben an.

 

Kontaktfreudig

Die Förderung der Kontakte zwischen den Mitgliedern ist uns wichtig. Regelmässig organisieren wir:

  • Ausflüge, z.B Städtefahrten oder Besichtigungen
  • Morgentreffs
  • Velobörse
  • Adventskranz-Basteln, Kaffeestube am Weihnachtsmarkt

 

Unbürokratisch

Was auch immer geschieht, es läuft unbürokratisch ab. Wir entlasten die Gemeinde, der private Charakter unserer Tätigkeit wirkt sympathisch. Anträge bearbeitet der Vorstand durch direkt eingeholte Informationen. Den Vorrang haben lokale Institutionen.

 

Gedanken für die Zukunft

Auch in unserer Gemeinde müssen Leute mit schwierigen Lebenssituationen fertig werden. Die Kontakte unter Gemeindemitgliedern sind uns ein vorrangiges Anliegen. Was wir anzubieten haben, was wir leisten, sind Beiträge zugunsten der Gemeinschaft. Die Gefahr der Vereinsamung ist hier, wo viele Menschen – junge und alte – alleine wohnen, besonders gross.
Einander kennen lernen, zusammen etwas unternehmen, miteinander reden, füreinander denken und einander helfen, sollte viel mehr gepflegt werden, sollte alltäglich sein – meinen wir vom Frauenverein Zollikon.
Damit der Frauenverein seine Aufgaben erfüllen kann, ist er auf eine breite Unterstützung angewiesen.

Wir freuen uns deshalb über jedes
neue Mitglied!